Leipzig liest – wir auch! Mit „Die Liebe zu Büchern“ im „Bücherkaffee“ – ganz nach dem Motto: „HAUPTSACHEBUNT“ #01

Spontan habe ich mich dazu entschieden, beim Lesefest für Daheimgebliebene mitzumachen. Petzi von Die Liebe zu den Büchern, Alexandra und Aygen vom Bücherkaffee, und Nini von HAUPTSACHEBUNT haben die Veranstaltung “Lesefest. Lesen, Austauschen, Bloggen” ins Leben gerufen. Ausgetauscht wird sich über Twitter, Facebook und / oder über den Blog. Eine tolle Aktion!

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 Ich beginne am besten mit der Beantwortung zu den vorgegebenen Fragen zum Lesefest:
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade “Ein Teelöffel Land und mehr” von Dina Nayeri und bin aktuell auf Seite 88.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Im Flur prallt sie fast mit ihrem Vater zusammen, der beim Gehen oft über vier verschiedene Dinge gleichzeitig nachdenkt.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
(Gedanken, Gefühle dazu, ein Zitat, was immer du willst!)
Mit „Ein Teelöffel Land und Meer“ vergesse ich die Zeit. Und wie das so ist, du hast gerade ein Buch begonnen, magst es gar nicht mehr loslassen, da flattert dir just an diesem Tag ein Rezensionsexemplar ins Haus. Noch dazu eines mit einer ebenso schön erzählten und spannenen Geschichte, nur anders geschrieben und mit anderem Inhalt. Durch vorablesen.de habe ich das Glück „Winterkinder von Owen Matthews vorablesen zu dürfen. Und so habe ich hin und her überlegt welches Buch ich denn zuerst lesen mag: Ich möchte Dina Nayeris Erzählkunst genießen. Zeile für Zeile, Wort für Wort – und an nichts anderes denken, außer an Saba, ihre erfundenen und fantasievollen Geschichten über Amerika, und die Wahrheit über das spurlose Verwinden ihrer Mutter und Schwester herausfinden. Gemeinsam mit Saba. Zuletzt hat Saba die beiden am Flughafen in Teheran gesehen. Dann waren sie plötzlich weg, wie vom Erdboden verschluckt. Kurze Zeit später will man Saba davon überzeugen, dass ihre  Mutter sowie ihre Zwillingsschwester  tödlich verunglückt sind.Saba aber glaubt das nicht.

Mir ist, als säße ich im Hause Basir an einer gemütlichen Feuerstelle, zusammen mit Saba und ihren Freunden und Khanom Basir, die uns ihre Geschichten erzählt. Gebannt hören wir ihr zu. Das Feuer knistert, draußen heult der Wind und zerrt am Fensterladen.

Man kann sich Khanoms Geschichten nicht entziehen, denn sie ist eine großartige Geschichtenerzählerin. Mit „Winterkinder“ geht es dir genauso, du liest, und kannst nicht mehr aufhören. Ich bin Genießerin und für schöne Literatur lasse ich mir Zeit, sehr viel Zeit. Also hat mein Partner Oliver sich bereiterklärt, nachdem ich ihn kurz erzählte worum es in „Winterkinder“ geht, den Roman zu lesen. Was nicht heißen soll, dass ich den Bestseller von Matthews nicht lesen mag. Ganz im Gegenteil, dann gibt es halt zwei Besprechungen. Erst die von Oliver, und dann die Besprechung von mir. Nun gut, jetzt kann ich mich ganz auf „Ein Teelöffel Land und Meer“ konzentrieren. Mich in die Geschichte und in ein fremdes Land entführen  lassen, und ein ganzes Wochenende lesen und träumen. Sabas Familiengeschichte lässt mich nicht kalt, sie ist traurig, lebendig und voller Hoffnung.

4. Was stört dich aktuell am meisten an deinem aktuellen Buch?
Nichts.

Veröffentlicht von Tanja

Bücher lesen, fotografieren, Musik hören, das Meer - das brauche ich wie die Luft zum atmen.

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