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Gesammelte Schätze / März 2017 – Mark Twain, Klimawandel

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28. April 2017

Ein Satz, welchen ich mir notiert habe, stammt von Mark Twain. Ich habe ihn nicht etwa in einem seiner Werke entdeckt, sondern in einer Dokumentation zum Thema Klimawandel von Al Gore. Jedenfalls hat es sich an einem Tag im März so ergeben, dass ich mal wieder keine Lust zum Lesen hatte. Stattdessen war mir danach, einen guten Film aus Olivers Sammlung zu fischen. Blind zog ich eine DVD aus der hintersten Reihe und hielt „Eine unbequeme Wahrheit“ in der Hand. „Hast du den nicht schon gesehen?“, fragte Olli. „Nein!“ Also schauten wir uns ihn gemeinsam und er zum wiederholten Mal an. Ehrlich gesagt, habe ich mich mit dem Thema Klima nie ernsthaft auseinandergesetzt. Ich meine, du weißt von den Folgen der globalen Ewärmung in der Arktis, aber das ist weit weg, und was kannst du schon dagegen ausrichten? Du allein. Und dann siehst du dir diese Dokumentation und realisierst was so lange unterm Teppich gekehrt wurde, wie blind wir Menschen doch sind, bis auf wenige Ausnahmen die die Erwärmung der Weltmeere und Katastrophen ungeahnten Außmaßes vorhergesagt hatten. Aber man hat die Meinung der Skeptiker als Scharlatan abgetan. Es gibt so eine wunderbare, nein eigentlich eine sehr traurige Anekdote aus Al Gores Schulzeit, als ein Junge im Fach Geographie seine Hand hob und seinen Lehrer fragte, ob diese Landteile, dabei zeigte er auf die Ostküste Amerikas und auf die Westüste Afrikas, nicht mal zusammengehörten. „Natürlich nicht!“ lachte ihn der Lehrer, der später unter anderem als wissenschaftlicher Berater der damaligen Bush Administration tätig war, aus. Damals dachte man  wohl, aufgrund der damalig vorherrschenden Wissenschaft, dass sich die Landmasse der Erde nicht verschiebt und starr an Ort und Stelle verankert ist. Welches Schicksal den Jungen letztlich ereilt hat ist traurig. Diese Anekdote, das eingeschobene Zitat von Mark Twain, ebenso die Einsicht, dass wir Menschen etwas an unseren Gewohnheiten verändern können, dass jeder etwas bewegen und verändern kann um die Emission von Kohlendioxid (CO2), das zum Großteil für den anthropogenen Treibhauseffekt und damit für den Klimawandel verantwortlich ist, zu reduzieren. Weitere Infos auf: algore.com, Bildquelle: Pixabay

“What gets us into trouble is not what we don’t know. It’s what we know for sure that just ain’t so.” ― Mark Twain

 

Vor ein paar Wochen bat ich Olli etwas zum Thema bzw. zum Film zu schreiben, weil ich in meinen Ausführungen immer so ausschweife, und da ließ er sich nicht zweimal bitten.„Eine unbequeme Wahrheit“ folgt „Eine unbequeme Fortsetzung – Der Stand der Dinge“ und wir können es kaum abwarten.

„Künftige Generationen, haben durchaus Grund sich die Frage zu stellen…
Was haben sich unsere Eltern dabei gedacht? Warum sind sie nicht aufgewacht, als sie die Möglichkeit dazu hatten? Es ist wichtig dass wir uns diese Frage jetzt stellen. – Al Gore“

„Gesammelte Schätze 2017“  wird von der lieben Bloggerin Mareike organisiert, dort ist auch die Liste aller Teilnehmer zu finden.

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1 Comment
  1. Antworten

    Kathrin

    28. April 2017

    Dem letzten Zitat von Al Gore kann ich mich nur anschließen – nicht nur in Bezug auf den Klimawandel. Wenn man sich ansieht, was gerade seitens der USA für Rückschritte gemacht werden, können einem die zukünftigen Generationen wahrlich nur leid tun. Das Great Barrier Reef wurde nun auch als „nicht mehr zu retten“ deklariert… Traurig, insbesondere da sich die Menschheit ihrer Schuld ja nicht erst seit diesem Jahrhundert bewusst ist. Und all das fängt ja schon im Kleinen direkt vor der eigenen Nase an: Erst vor zwei Wochen stellte ich fest, dass hier alle regionalen Filialen einer großen Supermarktkette nahezu alle „Frosch“- und sonstigen Bio-Produkte aus dem Sortiment genommen haben und dafür eine Masse an Produkten aufgenommen wurde, die weder mit Plastik noch mit bedenklichen Inhaltsstoffen geizt. 🙁

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