Sir Arthur Conan Doyle erschuf im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert einen Protagonisten, den die Welt innerhalb kürzester Zeit ins Herz geschlossen hatte. Sherlock Holmes ist wohl das Paradebeispiel eines “Privatschnüfflers”, der mit seinen interessanten Ermittlungsmethoden und dem nötigen Scharfsinn das Genre Kriminalroman (wenn es das überhaupt bis dato gab) revolutionierte.
Hauptsächlich waren es Kurzgeschichten, die dem Leser die Welt von Sherlock Holmes und seinem treuen Begleiter Dr. Watson näher brachte. Um so beeindruckender ist die Tatsache, dass bis zum heutigen Tage Menschen (vor allem in England) leben, die fest der Überzeugung sind, diese Persönlichkeit hätte tatsächlich existiert.
Das erste Mal, dass ich selbst auf diesen Pfeife rauchenden Violinen-Fan aufmerksam geworden bin, war in den späten 80er Jahren (des 20. Jahrhunderts!). Da ich neben meiner Leidenschaft für
das gedruckte Wort auch einen Hang für das Cineastische pflegte, “stolperte” ich über eine Produktion von Steven Spielberg. “Das Geheimnis des verborgenen Tempels” (Originaltitel: “Young Sherlock Holmes”) erzählt dem Zuschauer die Geschichte des ersten Abenteuers von Holmes und Watson im viktorianischen London. Natürlich basiert dieses Werk nicht auf den Kurzgeschichten oder Romanen des Autors Doyle. Nichtsdestotrotz hat mir dieser Film ausgesprochen gut gefallen. Nun – das war vor über 20 Jahren!
Heute, nach einer halben Ewigkeit, habe ich mir diesen Film wieder angesehen. Unter Berücksichtigung der technischen Errungenschaften im Bereich Film, welche in den letzten zehn Jahren mit “Sieben-Meilen-Stiefeln” unterwegs gewesen sein muss, ist dieser “Streifen” noch immer schön anzusehen. Die Geschichte passt zu den verworrenen Fällen des Sherlock Holmes und die ausgesuchten Darsteller werden durch den Mann hinter der Kamera (Barry Levinson) sympathisch in Szene gesetzt.
Meine Freundin hatte diesen Film bisher nie zu sehen bekommen und war sehr positiv überrascht. Wer also Lust hat, auf den Spuren des “größten Privatdetektiven aller Zeiten” zu wandern, sollte nicht nur das literarische Werk von Sir Conan Doyle in Betracht ziehen. Schaut euch diesen Film an. Er ist neben den Klassikern der späten 50er Jahre (Basil Rathbone als Sherlock Holmes – unbezahlbar!) ein echter “Hingucker”!
*aus dem Original-Beitrag vom 10 April 2012
Mit Sherlock Holmes kann ich dann doch mehr anfangen, als mit dem King-Zeux. Der ist fast so entspannend, wie Kreuzworträtsel lösen.
Liebe Grüße
Kai
Kreuzworträtsel? Sodoku? Böhmische Wälder? Wo ist mein Auto? … 😉
Auf jeden Fall ein interessanter Vergleich – auch wenn mir die Geschichten von Holmes und Watson mehr zusagen, als „englischer Theaterschauspieler – waagerecht“. 🙂
Liebe Grüße,
Olli
man kann miträtseln sollte das heißen – war vielleicht bisschen schief gedacht. Dein Auto stand übrigens…
Gute Nacht
Kai